Technische Hilfe [H3Y] – VU – Eingeklemmte Person

Datum: 20. Januar 2026 um 22:27 Uhr
Alarmierungsart: Sirene und Funkmeldeempfänger
Dauer: 6 Stunden 40 Minuten
Einsatzart: H3Y Eingeklemmte Person
Einsatzort: Herzlake - B213
Fahrzeuge: MTW 1 (21-17-11), ELW 1 (21-11-11), HLF 10/6 (21-46-11), TLF 20/25 (21-23-11)
Weitere Kräfte: FF Holte-Lastrup LF 8 (21-43-21), FF Holte-Lastrup TLF 3000 (21-29-21), FF Meppen - RW1, PSNV Cloppenburg, RTW Haselünne, Stv. Brandabschnittsleiter


Einsatzbericht:

Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Herzlake um 22:27 Uhr mit dem Einsatzstichwort H3Y – Verkehrsunfall, eingeklemmte Person auf die Bundesstraße 213 alarmiert. Eine Vielzahl an Einsatzkräften machte sich umgehend auf den Weg zur Unfallstelle.

Beim Eintreffen zeigte sich ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Ein Transporter war frontal mit einem Lkw kollidiert und hatte sich infolge des Aufpralls überschlagen. Für den Fahrer des verunfallten Transporters kam trotz aller Bemühungen leider jede Hilfe zu spät – er war bereits verstorben.

Zur Bergung des Fahrers wurde der Rüstwagen der Feuerwehr Meppen eingesetzt, der die Herzlaker Einsatzkräfte unterstützte. Ein alarmierter Rettungshubschrauber konnte seinen Anflug abbrechen.

Die Kameraden der Feuerwehr Haselünne brachten an der Einsatzstelle einen Sichtschutz in Stellung, um den Verunfallten sowie die eingesetzten Kräfte vor Blicken zu schützen und ein würdiges Arbeiten zu ermöglichen.

Am beteiligten Lkw war der Dieseltank aufgerissen, sodass größere Mengen Dieselkraftstoff ins Erdreich gelangten. Die Untere Wasserbehörde wurde informiert und die betroffene Fläche noch in der Nacht durch ein Fachunternehmen ausgebaggert, um weitere Umweltschäden zu vermeiden.

Die Feuerwehr Herzlake sicherte die Unfallstelle weiträumig ab, stellte den Brandschutz sicher und unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung der weiteren Unfallbeteiligten. Zwei verletzte Personen aus dem beteiligten Pkw sowie dem Lkw konnten dem Rettungsdienst übergeben werden.

Vor Ort waren drei Rettungswagen sowie zwei Notärzte, die die medizinische Versorgung der Verletzten sicherstellten.

Die Polizei wurde bei der Unfallaufnahme unterstützt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Zusätzlich war die PSNV (Psychosoziale Notfallversorgung) aus Cloppenburg vor Ort, um Betroffene sowie Einsatzkräfte zu betreuen.

Die B213 blieb bis in die Morgenstunden voll gesperrt, da umfangreiche Unfallaufnahme-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten durchgeführt werden mussten.

Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

👨‍🚒 Ehrenamtlich. 24/7. Für Eure Sicherheit.

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